Fragen und Antworten

Besteht noch die Möglichkeit, sich Mona21 anzuschließen?

Ja. Wir suchen vor allem noch engagierte junge Menschen und Familien, um ein Generationen übergreifendes Zusammenleben realisieren zu können. Wenn Du interessiert bist, finde die kommenden Informationsabende, um uns kennenzulernen. Nach einer Kennenlern-Andock-Zeit kannst Du prüfen, ob Du Dich Mona21 anschließen willst, worüber der Leitungskreis schlussendlich entscheidet.

Was passiert, wenn ich alt und gebrechlich bin, muss ich dann ausziehen oder wird es eine Betreuung geben?

Angedacht ist eine Kooperation mit einer mobilen Betreuungsorganisation, weiters ist eine Kleinwohnung für Pfleger*innen im Wohnprojekt angedacht.

Werde ich genügend Ruhe und Rückzugsraum haben?

Bei der „Besiedlung“ der Wohnräume wird berücksichtigt, welche Altersgruppen wo wohnen werden.

Welche Gemeinschaftsräume sind angedacht?

Geplant ist ein multifunktionales Gebäude für Vereine & Bürger*innen, das für Veranstaltungen, wie Kultur, Seminare/Workshops, Coworking, Gymnastik, Yoga, Musik, Tanz, Kinderfeste, Lesungen… genutzt werden kann. Auch ein Kulturbeisl wird es hier geben. Weiters wird es Werkstätten, eine Gemeinschaftsküche, Sauna und Schwimmmöglichkeiten bei den Außenflächen geben.

Wird es Raum und Platz für Kinder geben?

„Kinderlärm ist Zukunftsmusik“. Geplant sind ein Kinderspielplatz sowie Indoor-Räume, die den Kindern aber auch Jugendlichen zur Verfügung stehen.

Wenn ich mir meine Wohneinheit vielleicht eines Tages nicht mehr leisten kann oder will, oder wenn sie uns als Familie zu klein wird, können wir dann innerhalb des Wohnprojekts umziehen?

Die Wohneinheiten sollen modular und von der Ausstattung her vergleichbar sein, sodass ein Tausch bei Bedarf möglich ist.

Was passiert mit meinen Eigenmitteln, wenn ich ausziehen möchte? Darf ich eine/einen Nachfolger*in bestimmen?

Die Eigenmittel werden, wie bei jeder Genossenschaftswohnung, aliquot rückerstattet. Die Wohnungsvergabe erfolgt durch die Genossenschaftsmitglieder. Beim Tod eines Genossenschaftsmitgliedes gehen die Eigenmittel an die/den Erben. Kinder dürfen als Nachmieter vorgeschlagen werden, die Entscheidung trifft der Leitungskreis der Genossenschaft.

Wie oder womit will sich die Gemeinschaft Mona21 in einem Dorf oder einer Kleinstadt integrieren?

Wir planen einen Dorfplatz, ein Beisl für soziale Kontakte und einen Raum für Kultur. Diese sollen den Wohnprojekt-Bewohner*innen ebenso wie Freund*innen/ Bür­ger*innen aus dem näheren und weiteren Umfeld zur Verfügung stehen. Natürlich wollen wir aber vor allem die schon bestehende Infrastruktur nützen, lokal einkaufen und in bestehenden Initiativen mitwirken.

Wann und wo wird das Bauprojekt MONA21 umgesetzt?

Definitiv können wir das noch nicht sagen. Zurzeit (Sommer 2021) bemühen wir uns um ein tolles Grundstück in Langenzersdorf bei Wien, aber das Ergebnis ist noch offen. Wenn wir erfolgreich sind, möchten wir 2022 planen, 2023 bauen und 2024 einziehen. Andernfalls sind wir weiter auf der Suche nach einem passenden Gebäude oder Grundstück.

Wie viel Zeit muss für die Gemeinschaft aufgebracht werden?

Erfahrung zeigt, dass unsere Mitglieder im Schnitt in ca. drei Arbeitskreisen aktiv sind und sich im Monat ca. 15 Stunden für MONA21 einsetzen. Natürlich fällt einmal mehr und dann weniger Arbeit an und natürlich kann der/die eine oder andere einmal stärker zupacken bzw. muss sich einmal eine befristete Auszeit nehmen. Für unsere Jungfamilien sind wir gerade dabei, ein eigenes Angebot mit einem klar abgegrenzten und planbaren Aktivitätsbereich auszuarbeiten. Im Prinzip gilt: Wo Spaß und Freude ist, ist auch die Motivation zu Hause.